Meine Meinung zu Instagram

Die berühmte Social Media Plattform Instagram

Ihr Lieben,

heute folgt mal wieder ein sehr persönlicher Beitrag von mir. Aufgrund der aktuellen Aufruhr in den Medien möchte ich nun meine eigene Meinung und meine Gedanken zu der App Instagram mit euch teilen.

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Instagram – eine Scheinwelt?

Wie ihr sicher mitbekommen habt, ist zur Zeit der Name Essene O’Neill in aller Munde. Die 19-jährige Australierin wurde durch ihre Instagrambilder zum Star und hat nun ganz unerwartet einen Schlussstrich gezogen. Sie hat ihren Namen umbenannt und unter all ihren Bildern die Hintergründe der Aufnahmen erläutert.

Teilweise ist es schon erschreckend zu lesen, wie gestellt doch jedes Bild von ihr war, aber kann man sich das nicht denken? Die Frau hatte eine halbe Millionen Follower – die Firmen werden nur so um ihre Aufmerksamkeit gekämpft haben. Anscheinend ist das aber nicht jedem bewusst. Instagram ist eine Scheinwelt und es gibt Menschen, die ihren Lebensunterhalt damit finanzieren. Manche werden dadurch sogar reich und berühmt. Andere sehen es einfach nur als netten Zeitvertreib oder lassen sich inspirieren.

Essene O’Neill hat einen mutigen Schritt gewagt, schließlich hängt mitunter ihre Karriere davon ab. Sie kämpft durch Social Media gegen Social Media. Ich frage mich, ob das nicht auch geplant bzw. gestellt ist, um einfach noch mehr Aufmerksamkeit zu erlangen. Jetzt ist sie nicht nur auf Instagram, sondern auch im Fernsehen und in den Zeitungen erschienen. Alles PR oder meint sie es wirklich ernst? Mich würde interessieren was Ihr davon haltet. Ich stehe dem Ganzen kritisch gegenüber.

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Instagram – nur Werbefläche?

Da unsere heutige Generation überwiegend visuell geprägt ist, wurde die App mit den vielen bunten Bildern zu einer der beliebtesten Social Media Plattformen. Die Firmen haben allmählich die Macht hinter Instagram entdeckt und nutzen diese zu ihren Gunsten. Ich möchte gar nicht bestreiten, dass ich die Beweggründe der Unternehmen nachvollziehen kann, allerdings finde ich diese gesponserten Beiträge einfach nur nervig. Nina von Fashiioncarpet hat dazu einen interessanten Beitrag verfasst, indem sie auch erwähnt hatte, dass bestimmte Algorithmen den Feed der Abbonennten unterdrücken – also manche Bilder nicht auf der ‚Home Seite‘ erscheinen. Das ist als Blogger natürlich schon ärgerlich, wenn man viel Zeit in diese Plattform steckt und dann im Endeffekt in immer weniger Output herauskommt. Und das alles nur, weil wir wie Marionetten in einem Theaterstück tanzen und die Fäden von oben gezogen werden.

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Bin ich oberflächlich, weil ich ein Teil dieser Welt bin?

In gewisser Weise vielleicht schon, schließlich schaue ich mir gerne ’schöne Bilder‘ an. Außerdem gebe ich mir bei den Fotos, die ich hochlade, besonders viel Mühe und bearbeite diese um ein Maximum an Perfektion zu erzielen. Klingt wirklich übertrieben, aber ich möchte ehrlich zu euch sein. Oft muss ich zig Fotos schießen, um mit dem Endergebnis zufrieden zu sein. Nichts ist dem Zufall überlassen, Schnappschüsse sind eine Seltenheit. Die Bilder im heutigen Beitrag hat mein Freund von mir in unserem Samos Urlaub geschossen (einen Beitrag dazu findet ihr hier). Wir haben über eine Stunde gebraucht, um genug Bilder im Kasten zu haben. Letztendlich hatte ich 80-100 Bilder auf meiner Speicherkarte, aber davon wurden dann ca. 90% aussortiert. Wenn mir das Fotografieren (vor und hinter der Kamera) nicht so viel Spaß bereiten würde, wäre es den Aufwand sicherlich nicht wert. Ich fühle mich dabei wie in eine andere Welt versetzt und bin immer voll bei der Sache. Meine Bloggermädels wissen, dass mich keiner in dem Moment ablenken kann, wenn ich gerade ein Bild von ihnen oder einem Detail ablichte.

Ist Perfektion nicht langweilig?

Ja, ich finde schon. Auf der einen Seite möchte ich, dass meine Bilder alle schön aussehen, auf der anderen Seite will ich mich von der Masse abheben. Jeder versucht tolle Bilder auf Instagram hochzuladen. Perfektion ist einfach keine Besonderheit mehr. Es sind doch gerade die Ecken und Kanten, die uns Menschen so Einzigartig machen. Genau aus diesem Grund versuche ich persönlichere Texte zu schreiben. Ich möchte, dass ihr MICH besser kennenlernen könnt und euch ein bisschen in meinem Leben mitnehmen. Deshalb finde ich Snapchat eine tolle Möglichkeit, um mal hinter die Fassade zu blicken. Hier könnt ihr mich ohne Retusche sehen (ich verwende äußerst selten Filter) und mir dabei zuhören, was ich zum Beispiel über den Tag hinweg erlebt habe. Natürlich hat das Alles seine Grenzen, eine gewisse Privatsphäre möchte ich mir schließlich wahren.

Wie auf jedem sozialen Netzwerk, heiße ich dort therubinrose. Ich würde mich freuen, wenn Ihr euren Snapchat Namen in Form eines Kommentars hinterlässt, damit ich mal bei euch vorbeischauen kann 🙂

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Fazit

Natürlich werde ich Instagram nicht aufgeben. Es ist eine wichtige Werbefläche für meinen Blog und ich muss gestehen, dass ich mich dort auch gerne aufhalte. Es macht mir Spaß, täglich neuen Feed hochzuladen und mich von anderen Bildern inspirieren zu lassen. Es ist nur wichtig, nie den Sinn für die Realität zu verlieren! Ich habe schon mal einen Beitrag dazu geschrieben (hier), wie wichtig mir doch die Zeit mit meiner Familie und meinen Freunden ist. Solange DAS immer über irgendwelchen ’neumodernen Internettools‘ steht, ist das für mich in Ordnung.

Was haltet Ihr von der Thematik? Eure Meinung würde mich wirklich interessieren!

Habt noch ein schönes Wochenende :*

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Vivian

32 Comments

  1. Wahre Worte! Ich mag Instagram, sehr sogar! Vieles ist Illusion – aber das macht mir gar nichts. Wenn ich die VOGUE durchblättere, entspricht das auch nur sehr bedingt meiner Realität. Es ist ein „kleiner Urlaub“ von der wirklichen Welt.
    Liebst,
    Katharina || ktinka.com

  2. Ein schöner ehrlicher und reflektierter Text! Ich sehe das ähnlich zwiegespalten. Ich liebe es Dinge für Instagram schön zu inszenieren und alles so zu machen, dass es einen harmonischen Feed ergibt, dann scrolle ich durch meine Bilder und freue mich an meinem persönlichen kleinen Kunstwerk mit Ausschnitten aus meinem Leben. So lange man nicht jedem Like hinterherhächelt, Stunden damit verbringt sein Essen zu shooten (sodass es kalt wird) oder die Freunde und Familie darunter leidet, ist es doch auch in Ordnung.
    Ehrlich gesagt, finde ich diese super „authentischen“ Instagramaccounts, also wo jede Tasse, Situation und Vorlesungssaalaufenthalt wahllos fotografiert und hochgeladen wird, wesentlich langweiliger. Ich möchte nicht sehen wie der Haferbrei als graue Pampe in einer Snoopyschüssel gemampft wird. Das ist doch nicht ästhetisch! Wenn man sich ein wenig Mühe gibt und einen Designanspruch in die Bilder integriert, ist das noch lange nicht verwerflich…
    Liebst Christin
    von Glasschuh.com
    besuch mich auf Facebook

  3. Cooler Post 🙂
    So Videos, wie das von Essana O’Neill machen mir persönlich einfach immer wieder auf’s Neue bewusst, wie vorsichtig man sein muss nicht abhängig von Social Media usw. zu werden. Man sollte versuchen da einen guten Ausgleich für sich zu finden und sich dabei auch viel Zeit für die „reale Welt“ einzuplanen. Sich mit Freunden zu treffen und dabei auch mal nicht ins Handy zu gucken, sondern gute Gespräche zu führen usw. das gibt einem so viel 🙂 Ich mag Instagram aber auch gern 😀
    Liebe Grüße,
    Carina von http://www.lovespreadingfriends.wordpress.com

  4. Schöner Beitrag! Ich mag Instagram nach wie vor! Ist mir egal ob gerade genau die die immer alles zurecht gelegt haben einen auf real machen..
    Wenn ich etwas poste bei Insta dann ist das aus meinem Leben, natürlich macht man die Bilder etwas heller oder packt einen Filter rüber. Aber wo ist das Problem? Blogs und Magazine haben ja auch ästhetische Bilder. 😉

    Liebste Grüße,
    Josephin | Tensia

  5. Sehr starker, ehrlicher Text und eine fundierte Meinung deinerseits. Ich selber habe gar kein Instagram, obwohl mir so viele meiner Freunde immer wieder sagen, ich sollte es mir unbedingt einrichten. Insofern war es für mich total interessant, auch mal den Standpunkt einer Person nachzuvollziehen, die Instagram kritischer betrachtet, als das manch anderer eben tut. Und ich finde, dass du sehr gut klar gemacht hast, welche Aspekte genau du – trotz all dem Spaß, den ein solches Netzwerk mit sich bringen kann – als problematisch empfindest. Super! 🙂
    Liebste Grüße, Katharina

  6. Finde du hast das echt gut auf den Punkt gebracht, solange man die Sicht auf die Realität nicht verliert finde ich es völlig ok, sich dem ganzen Social Media Platformen „mit vollem Einsatz“ hinzugeben! Musste gerade schmunzeln, bei der Stelle, wo du sagst, dass dich beim Fotografieren nichts aus der Ruhe bringen kann und du dann zu 100% bei der Sache bist #isso ! Müssen nächste Woche mal wieder zsm shooten 💕 bussi deine Emma

  7. Sehr interessanter Text, den du da geschrieben hast! Ich teile deine Meinung…im Grunde ist es uns ja bewusst, dass viele Bilder gestellt sind. Aber ich bin ein sehr visueller Mensch und schaue mir nunmal germe schöne Bilder an 😀 Und so lange man nicht den Sinn für die Realität (und für das was wirklich wichtig ist im Leben) nicht völlig verliert, ist es doch auch okay.
    Übrigens vielen Dank für deinen lieben Kommentar 🙂
    ♡ Kristina
    TheKontemporary

  8. Hey =)
    Ich finde das ein wichtiges Thema, aber ich finde – wenn du dir der Gefahren bewusst bist, wenn du Instagram und generell Social Media vernünftig und bewusst verwendest, sind sie ein großartiges Mittel mit Menschen in Kontakt zu kommen, die du vielleicht sonst nicht getroffen hättest =)
    Ich hab mich auch letztens mit dem Thema auseinandergesetzt … es hat alles seine vor und Nachteile: http://www.vangardist.com/news-article/generation-z-ist-zu-cool-fuer-das-internet

    LG
    Elisabeth
    Kaffee, die Welt und ich

  9. Ein schöner Beitrag meine Liebe!
    Ich sehe Instagram mittlerweile eher als ein kleines Designprojekt, Inpirationsquelle und Möglichkeit, sich mit anderen auszutauschen. Die bezahlten Beiträge dort finde ich genauso wenig schlimm wie auf Blogs, solange wirklich die ehrliche Meinung gesagt wird. Und mal davon abgesehen: Über Instagram habe ich dich und deinen Blog entdeckt 😉

    Liebste Grüße,
    Julia

    • Das ist wahrscheinlich die beste Sichtweise! Mich stören die gesponserten Beiträge von den Usern ehrlich gesagt auch weniger (solange es ehrlich gemeint ist), als Diese die aktuell von Instagram geschaltet werden.

      Ohhh du bist so süß :)) Da hast du sehr sehr recht!

  10. Ein wirklich gelungener Beitrag! Du hast sehr Recht mit Instagram. Mir ist auch in letzter Zeit aufgefallen, dass ich nicht mehr alles in meinem Feed sehen kann :/ Echt ärgerlich…
    Aber bei mir ist es mit Snapchat gerade umgekehrt, weil ich habe das Gefühl dann noch mehr vom Leben der anderen beeinflusst zu werden bzw. mich nur damit zu beschäftigen, sodass ich meine Umgebung und mein Leben immer weniger wahrnehme

    Liebe Grüsse
    Michaela
    *Michaelablog*
    *Michaelablog*

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