Materialismus und Konsum – Thoughts

Ich behaupte, dass Materialismus eine Krankheit unserer Gesellschaft darstellt. Es ist eine Art Sucht immer mehr besitzen zu wollen. Ein unersättliches Verlangen, welches tief in unserem Unterbewusstsein verankert ist. Jeder besitzt diese Besessenheit zum Materialismus. Manche Menschen mehr und manche Menschen weniger. Ich nehme mich selbst nicht aus, zu dieser Konsumgesellschaft zu gehören. Gerade als Fashionblogger beschäftige ich mich jeden Tag mit materiellen Dingen – vor allem mit Kleidungsstücken.

Materialismus ersetzt Sein durch Haben

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Was sind deine Hobbys?

Eine spezielle Sportart? Etwas mit Freunden unternehmen? Und nicht zu vergessen SHOPPEN! Das habe ich schon sehr oft gehört und auch selbst schon einige Male gesagt. Ein Hobby ist eine Leidenschaft, die (regelmäßig) in der Freizeit ausgeübt wird. Anscheinend ist Shoppen wirklich mein Hobby, aber wenn ich länger darüber nachdenke, fühlt sich das nicht richtig an.

Macht Materialismus glücklich?

Ich weiß, das all‘ dieser materielle Schnick Schnack nur von kurzer Dauer zufrieden stimmt. Das ist sogar wissenschaftlich erwiesen. Irgendwie passiert dieser Materialismus ganz automatisch. Erst als ich letztens mein ganzes Zimmer ausgemistet habe, ist mir klar geworden, wie viel sich bei mir angehäuft hat. Klar, aufgrund von einigen Kooperationen, haben sich bei mir sowieso schon viele Sachen angehäuft, aber ich habe auch Dinge gefunden, von denen ich gar nicht mehr wusste, dass ich sie überhaupt besitze. Zum Beispiel hatten einige meiner Kleidungsstücke noch Preisschilder dranhängen. Damit das zukünftig nicht mehr so leicht passiert, versuche ich jetzt regelmäßig auszumisten. Die aussortierten Sachen kann ich anschließend online verkaufen (z.B. Kleiderkreisel) und mir somit ein bisschen Geld dazu verdienen. Um dann wieder zu shoppen..? Ein Teufelskreis.

Macht es denn wirklich glücklich immer die neueste Designerhandtasche von Louis Vuitton, Prada oder Gucci zu besitzen? Immer die aktuellsten Trends im Kleiderschrank hängen zu haben? Eine Villa am Meer oder einen schnellen Sportwagen zu seinem Bestand zählen zu können? Etwas übertrieben ausgedrückt und sicherlich alles „nice to have“, das will ich nicht verleugnen, aber wir sollten nicht immer danach streben MEHR von ALLEM zu kaufen und immer BESSERES zu wollen. Schließlich kann man die schönsten Dinge im Leben nicht mit Geld bezahlen. Das sollte man sich immer vor Augen halten.

Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte

Wenn es eine materielle Sache gibt auf die ich wirklich nicht verzichten möchte, dann sind das meine Bilder. Meine Fotografien sind der wertvollste materielle Besitz, den ich habe. Wenn man das überhaupt als „materiell“ bezeichnen kann. Für mich sind Fotos festgehaltene Erinnerungen an die Vergangenheit. Es sind Erinnerungen an Reisen, an die Familie, an Freunde und Bekannte und auch an verstorbene Menschen. Abends schaue ich mir oft alte Bilder an. Sie wecken alte Gefühle in mir. Sie machen mich glücklich und manchmal auch traurig. Das bedeutet nicht, dass ich der Vergangenheit hinterher trauere, aber manchmal ist es einfach schön alte Emotionen wieder zu fühlen und an Vergangenes zu denken.

Dank meines „alten“ Laptops sind einige dieser Erinnerungen einfach so verschwunden. Das war für mich ein großer Tiefschlag, auch wenn das sicherlich nicht jeder nachvollziehen kann. Nun speichere ich meine Fotografien immer mehrfach ab. Zum Glück hatte ich meinem Freund zuvor ein Fotobuch über unsere Samos Reise geschenkt! Es sind also nicht alle Bilder gelöscht. Vielleicht sollte ich einfach öfter Fotobücher erstellen. So wie ein Kindle niemals echte Bücher ersetzen kann, können digitale Bilder keine Fotobücher ersetzen. Heutzutage müssen die Bilder auch nicht mühselig einzeln eingeklebt werden. Mittlerweile gibt es Onlineservices. Cewe-Fotobuch ist einer dieser Anbieter. Dort kann man ganz einfach mittels der eigenen Software, die kostenlos zur Verfügung gestellt wird, super tolle Fotobücher erstellen und sich nach Hause schicken lassen. Nicht nur für einen allein ist das super. Sie sind auch ein tolles Geschenk zu jedem Anlass!

Was haltet ihr vom Materialismus? Ich hoffe ich konnte euch ein bisschen zum Nachdenken anregen.

8 Kommentare

  1. 19. Februar 2016 / 21:08

    Hey Liebes,hab grade deinen Blog entdeckt, gefällt mir sehr 🙂
    Vielleicht intressiert dich ja auch mein Blog.
    Schau doch einfach mal vorbei, hoffe es gefällt dir. ich freue mich über jeden Follower ♥

    http://www.eminevogue.blogspot.de/

    Viele liebe Grüße aus Köln
    Emine ♥

  2. 19. Februar 2016 / 19:39

    Wir haben zuviele Konsum Möglichkeiten. Das beste Bespiel wäre hierfür Primark: viel bekommen für wenig Geld, das verleitet zu immer mehr kaufen. Leider macht zuviel Besitz nicht glücklich. Er kann unsere Seele unterbewusst belasten. :-*

    ganz liebe Grüße
    Melanie / http://www.inblushandblack.blogspot.de

  3. 18. Februar 2016 / 23:27

    The post is fantastic! I love it so much!:)
    Have a nice day:)

    theprintedsea.blogspot.com

  4. 18. Februar 2016 / 21:41

    Ich kaufe allein deshalb nix mehr, weil ich kein Platz mehr in der Wohnung habe. Reklame und Marketing lassen uns glauben, Konsum koenne gluecklich machen. Bei Kleidern denke ich oft daran, wie diese produziert werden, und kaufe dann nichts und trage ab, was ich im Schrank habe. Ist auch besser fuer die Umwelt. Also nix kaufen traegt zum Umweltschutz bei und hilft ggf. die Arbeitsbedingungen der Naeherinnen und Kinder auf Baumwollfelder zu verbessern.

  5. 18. Februar 2016 / 11:23

    Liebe Vivian,
    ich teile deine Einstellung, dass Materialismus nicht alles sein kann und auch nicht sein sollte. Ich ertappe mich auch immer wieder dabei etwas schnell mal eben so online zu shoppen. Nicht weil ich es brauche, sondern weil es schön oder gerade hip ist. Ich hatte den Vorsatz im Februar keine Klamotten zu kaufen. Ein bisschen habe ich den Vorsatz gebrochen, aber ich merke daran wie schwer es ist sich davon zu lösen. Das macht mir die Notwendigkeit sich mal zu beschränken noch viel deutlicher. Die Idee mit dem Kleiderkreisel (oder anderen Plattformen) finde ich gut, ich verkaufe auch immer wieder Sachen, die ich nicht mehr haben möchte. Schade finde ich, dass nur noch Super-Designer Teile etwas wert zu sein scheinen!
    Fotos sind mir auch extrem wichtig und so speichere ich seit Jahren auf mehreren Festplatten alle Fotografien, auch die unbearbeiteten Originale. Sicher ist sicher.
    Ich hoffe es passiert dir nie wieder, dass du Fotos verlierst.
    Liebste Grüße
    Claudine
    http://www.claudinesroom.com

  6. 17. Februar 2016 / 20:19

    Du hast wirklich recht! Vor allem deine Gedanken zu Fotos kann ich zu 100% nachvollziehen. Ich liebe es, immer wieder meine alten Bilder anzuschauen! Aber auch die Fotos von anderen Personen, Freunden oder Personen auf Instagram sind für mich interessant!
    Alles Liebe, Jana 🙂

  7. 17. Februar 2016 / 17:02

    Ich stimme dir voll & ganz zu. Gerade als Blogger schaut man viel öfter bei den neuesten Trends vorbei. Bekommt hier & da Kooperationsanfragen & hat dann mehr im Schrank & im Schminktisch als der Otto normalverbraucher würde ich schätzen.
    Ich kann dich mit deinem Laptop auch nach vollziehen. Mein alter ist auch kaputt gegangen & zwar so sehr das man die Festplatte nicht mehr retten konnte & somit sind auch die Bilder von meinen 13-15 Lebensjahr verschwunden. Selfies, fotos mit freunden, das macht mich auch & ab & zu traurig. In allem ist das wirklich ein wunderbarer Post von dir!

    Sophie♥

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