Bad Hair Day – Was hilft wirklich?

Der Kampf gegen den Bad Hair Day

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Deine Haare wollen mal wieder nicht so wie sie sollen? Das Problem kenne ich leider nur zu gut! Entweder sind die Haare störrisch, fettig oder einfach nur schwer in den Griff zu bekommen. Ein typischer Fall von Bad Hair Day oder zu deutsch, ein schlechter Tag für deine Haare. Es gibt verschiedene Ursachen, die daran Schuld sein können, aber keine Sorge ich habe ein paar hilfreiche SOS Tipps, die dich vor einem Bad Hair Day retten können!

Was du bei fettigen Haaren machen kannst

Du hast deine Haare erst vor Kurzem gewaschen und schon sind sie wieder fettig? Es ist ‚ungesund‘ die Haare jeden Tag zu waschen, weil sie dadurch auch strapaziert werden, aber hast du schon mal probiert nur den Ansatz zu waschen? Ich versuche meine Haare alle 2-3 Tage zu waschen, aber wenn sie schon vorher zu strähnig aussehen, wasche ich mir lediglich meinen Haaransatz unter dem Waschbecken. Es ist nicht immer nötig die ganzen Haare zu waschen, shampoonieren und zu föhnen, schließlich neigt eigentlich nur der Ansatz schnell fettig zu werden und die Spitzen sind meistens sehr trocken (vor allem bei langem Haar).

Und wie funktioniert das? Ihr bindet euch einfach einen tiefen Zopf oder Dutt und wäscht nur die vordere Partie bis circa zur Kopfmitte. Zu Beginn hatte ich etwas Bedenken, ob ich das Shampoo auch wieder gut rausbekomme, aber damit habe ich wirklich überhaupt keine Probeme.

Eine weitere Möglichkeit, die noch schneller bei einem fettigen Bad Hair Day funktioniert, sind Trockenshampoos. Ich denke nicht, das sie besonders ‚gesund‘ oder ‚gut‘ für die Haare sind, aber sie erfüllen ihren Zweck und das ohne großen Aufwand. Was viele falsch machen ist, dass sie das Trockenshampoo viel zu nah am Ansatz aufsprühen. Das führt meist nur zu unschönen Flecken und die Haare sind immer noch nach wie vor fettig. Ihr müsst das Trockenshampoo von einer Entfernung von ca. 20 cm sparsam auf euren Ansatz aufsprühen, kurz trocknen lassen und anschließend mit den Händen durch die Haare kneten. Alternativ könnt ihr sie auch mit einem Handtuch trocken rubbeln und zum Schluss noch zurecht kämmen. Für Dunkelhaarige gibt es übrigens von Baptiste sogar ein extra Trockenshampoo, bei dem dunkle Puderpartikel herauskommen und ihr nicht mit dem schrecklichen Grauschleier konfrontiert werdet.

Falls das Trockenshampoo mal wieder leer sein sollte oder ihr einfach keines zu Hause habt, kann ich auch Babypuder für blonde Haare und Bronzer oder Contouring Powder für dunkle Haare empfehlen. Da meine Haarfarbe immer mal wieder zwischen hell und dunkel variiert, habe ich bereit beide Varianten ausprobiert und sehe ehrlich gesagt kaum einen Unterschied zum Trockenshampoo. Das ist auch praktisch auf Reisen, weil ihr euch gleich ein Produkt zum Schleppen sparen könnt.

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Bad Hair Day Beanie – Loevenich

Platte Haare? Volumen wo bist du?

Da ich sehr feines Haar besitze, habe ich mit diesem Bad Hair Day Problem eigentlich täglich zu kämpfen. Es gibt drei Methoden, die ihr entweder einzeln oder wenn ihr genug Zeit habt, auch in Kombination anwenden könnt:

  1. Haare toupieren: Mit einem extra Toupierkamm toupiere ich lediglich den Ansatz meiner Haare. Dafür klemme ich die oberste Schicht meiner Haarpartie mit einer Haarklammer weg und kämme die Haare von unten nach oben. Das erzeugt einen tollen Push-up Effekt! Aber vorsichtig: wenn ihr zu viel toupiert sieht das einfach nur wie ein Vogelnest aus 😀 Anschließend lege ich die obere Haarpartie über die toupierten Stellen drüber, damit nichts mehr zu sehen ist.
  2. Volumenpuder für den extra Boost: Das verwende ich ehrlich gesagt nur, wenn ich weiß, dass ich mir am nächsten Tag die Haare waschen werde, weil man Volumenpuder im Haar spürt und ich mag dieses Gefühl nicht sonderlich gerne. Falls ihr aber ein gutes Volumenpuder kennt, welches nicht in den Haaren spürbar ist, dann nur her mit euren Vorschlägen 🙂
  3. Old School Lockenwickler: Ja ich besitze sogar noch die ‚alten‘ Lockenwickler daheim 😀 Ich habe mir sogar extra große im Internet bestellt, damit der Effekt bei meinen langen Haaren auch wirklich zu sehen ist. Dafür drehe ich meine obere Haarpartie (am besten leicht feuchte Haare) um die Lockenwickler und föhne diese auf der heißesten Stufe. Anschließend lasse ich die Wickler ca. 10 Minuten auskühlen, bevor ich sie mir wieder herausnehme. Der Effekt ist wirklich schön und sehr natürlich! Damit die Mähne noch ein bisschen länger hält, mache ich mir zuvor Festigungsschaum in die Haare und gehe danach ich nicht allzu sparsam mit Haarspray um.

Krause Haare dank Luftfeuchtigkeit

Regen ist der Tod für frisch geglättete Haare! Bei mir stellen sich dann immer alle kleinen ‚Baby-Haare‘ auf und ich sehe aus wie ein zotteliger Pudel, der es nicht mal schafft sich morgens durch die Haare zu kämmen – so komme ich mir zumindest vor. Bei so einem Bad Hair Day möchte man sich am liebsten unter der Bettdecke verkriechen.. Deshalb kann ich euch an Tagen, bei denen die Regenwahrscheinlichkeit sehr hoch ist, nur empfehlen einfach mal die Haare zu einem Dutt, Zopf oder geflochtenen Pferdeschwanz zu tragen. Manchmal sind die einfachsten Dinge im Leben doch die Effektivsten.

Falls euch aber der Platzregen überrascht oder ihr einfach keinen Haargummi parat haben solltet, kann ich euch als weiteren Tipp Handcreme empfehlen! Handcreme gegen einen Bad Hair Day? Ihr werdet staunen wie das hilft! Einfach ein bisschen Handcreme in den Handflächen verteilen und anschließend vorsichtig durch die Haare greifen. Die Haare sehen danach auf jeden Fall besser als zuvor aus!

Falls das alles nicht gegen den schrecklichen Bad Hair Day helfen sollte, bleibt nur der Griff zu einem hübschen Hut oder wie in meinem Fall zur coolen Beanie (Loevenich)! Nichtsdestotrotz bin ich gerade am Überlegen eine größere Veränderung mit meinen Haaren anzustellen. Was es wird, bleibt aber noch geheim 🙂

Was macht ihr bei einem Bad Hair Day? Teilt eure Tipps mit uns in den Kommentaren!!

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Vivian

4 Comments

  1. Hey,
    ich bin seit einem Jahr auf NoPoo. Anfangs habe ich nur Natron und Essig verwendet, jetzt nehme ich zwei mal in der Woche veganes Shampoo. Und da bleiben fettige Haare nicht aus.
    Dafür nehme ich Babypuder (Mehl soll auch helfen, bei dunklen Haaren Kakao-Pulver). Schädlich ist es nicht und saugt das Fett gut auf. Mein Geheimnis dabei ist, dass ich es vorher auf dem Handrücken verteile und mit einem Puderpinsel auf den Ansatz auftrage. So gibt es keine Flecken.
    Ansonsten löse ich den Bad Hair Day mit Frisuren. Ein strenger Dutt oder Boxer Braids sind klasse. Einfach gemacht, sieht gut aus, fühlt sich gut an und bei fettigem Ansatz ist das Puder noch leichter aufzutragen.

    Liebe Grüße
    Maureen von You Can Girl

  2. OH MEIN GOTT diese Tipps sind toll. Bei fehlenden Volumen hilft bei mir allerdings auch Babypuder wirklich gut! Babypuder verwende ich oft als Trockenshampooersatz, obwohl ich braune Haare habe hahaha, ich wusste zwar, dass es mit Bronzer u.ä. auch funktioniert aber total drauf vergessen! Und danke, ab jetzt werde ich auch mal nur den Ansatz waschen, mal sehen ob ich das hinbekomme haha 🙂
    Liebe Grüße,
    Tamara | brunettemanners.at

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